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Euro aktuell: unklare Tendenz

Euro aktuell: unklare Tendenz

Deutschland ist am wenigsten von der Euro-Krise betroffen – und gerade deswegen vielleicht doch am meisten. Denn die relativ gute Position Deutschlands in der Euro-Zone könnte durch weitere Probleme anderer Mitgliedstaaten in Mitleidenschaft gezogen werden. Von diesem Faktum hängt folglich auch der gesamte Devisenmarkt ab. Für Einsteiger ist es somit nicht unbedingt der beste Zeitpunkt, um in das Devisen-Trading einzusteigen; auf der anderen Seite bergen Risiken auch umso größere Chancen. In einem ersten Schritt ist es deswegen ratsam, auch die anderen Bedingungen im Blick zu behalten.

 DAX als guter Indikator

Trotz aller Schwierigkeiten hat der DAX seit Mitte letzten Jahres immer weiter an Fahrt aufgenommen. Kleinere Rückschläge konnten den Vorwärtstrend nicht stoppen; aktuell ist sogar die magische Grenze von 8.000 Punkten geknackt. Zum Frühlingsanfang ist es schwer zu prognostizieren, wohin die Reise weiterführt. Von einer anhaltenden Rallye nach oben gehen längst nicht mehr alle Analysten aus; auch politische Faktoren spielen hier eine Rolle. So sorgte die jüngste Wahl in Italien, einem der bestimmenden Krisenstaaten, für eine Seitwärtsbewegung beim DAX. Und das ist noch nicht alles. Denn die Eurozone wird im ersten Quartal 2013 keine guten Zahlen zu vermelden haben, der US-Dollar jedoch schon, sodass der Dollar weiterhin aufholen wird.

 Der Vergleich zum Dollar

Um von reinen Indizes zum Thema Devisen zu kommen, hilft ein Blick auf andere wichtige Währungen. Damit ist natürlich in erster Linie der US-Dollar gemeint. In diesem Zusammenhang gibt es auch europäischer Sicht zunächst kaum Erfreuliches zu berichten. Die Jahre, in denen es für einen Euro den Gegenwert von etwa 1,50 USD gab, sind bekanntlich vorbei. Aktuell kämpft der Euro sogar mit der Grenze von 1,30 USD. Dennoch ist das nicht unbedingt ein Grund für Pessimismus, denn beim Devisenhandel kann in jede Richtung Gewinn erzielt werden. Genauere Infos dazu gibt es in Web-Tutorials zuhauf; die Abläufe, die Kursberechnungen und die Handelszeiten. Letztere sind ein weiterer Pluspunkt für Devisen, dort ist der Handel nämlich 24 Stunden lang, also rund um die Uhr möglich. Dabei geht es logischerweise nicht ausschließlich um Euro oder US-Dollar. Prinzipiell können alle Währungen miteinander gehandelt werden. Auf Seiten wie Investor-Verlag.de gibt es Infos zu wichtigen europäischen Devisen, sei es zur Norwegischen Krone oder zum Britischen Pfund. Forex-Einsteiger finden dort einen guten Anlaufpunkt für die ersten Trades.